Konzept/Tagesablauf

Wir legen grossen Wert auf die individuelle Begleitung der Kinder. Jedes Kind darf und soll seinem eigenenTempo folgen. Die altersdurchmischten Klassen bieten sehr gute Voraussetzungen, unter anderem wirddie Rolle vom älteren, als auch jüngeren Kind gefördert. Sie lernen voneinander und lernen die eigenen Kompetenzen zu erkennen.
Die maximale Klassengrösse besteht aus 14 Kindern.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen vom Kanton Graubünden werden ab der 3. Klasse für jedes Kind ein Semesterzeugnis erstellt.

Wir wählen den Weg: «Lernen ohne Noten»

Wie geht das? Die Kompetenz- und Leistungsbeurteilung erfolgt je nach Zyklus differenziert:

  • Lerntagebücher (Waldtagebuch)
  • Portfolio
  • Präsentationen
  • Lernentwicklungsgespräche inkl. Coachings
  • Verbalbeurteilung

Die Kinder schreiben individuell mit der Lehrperson oder selbstständig ihre Reflektionen über das Erlebte und Gelernte. Die Lehrpersonen haben genug Möglichkeiten den Stand der Kinder einzuschätzen. Die enge Zusammenarbeit und die überschaubare Klassengrösse ermöglichen dies.

Gegen Ende des 2. Zyklus kann auch das üben von Prüfungen bedeutender werden, je nachdem welchen Weg das Kind einschlagen will. Darauf können und werden wir individuelle Vorbereitungen tätigen um den Anschluss beispielsweise ans Gymnasium zu sichern.

Die Regeln werden von den Lehrpersonen zusammen mit den Kindern definiert. Es findet regelmässig ein Schülerrat statt, bei dem sich die Kinder gegenseitig vertreten und Anregungen und Ideen anbringen und besprechen können.
Partizipation ist ein grosser Teil der Schulkultur an der Vita Allegra.

Der Tagesablauf wird vorzugsweise immer ähnlich sein.

Die Kinder treffen ab 08.00 Uhr in der Schule ein und dürfen erst einmal frei spielen und ankommen. Es findet ein erster Kontakt mit der Lehrperson statt. Um 08.30 Uhr beginnt die Schule mit dem Morgenkreis. Hier werden die Tagesziele/Wochenziele untereinander besprochen und definiert.

Danach folgen Inputs von der Lehrperson zu anstehenden Themen. Es findet eine kreative und spielerische Lernzeit statt, bei der die Kinder individuell in ihrem Lernprozess begleitet werden. Dabei wird auf eine ruhige Atmosphäre geachtet. Nach der grossen Pause laufen die Kinder nach draussen in den Wald. Hier wird die Lernzeit durch erlebbares weitergeführt. Zwei Mal pro Woche wird gemeinsam das Mittagessen gekocht.

An den Nachmittagen finden Sport, TTG und Italienisch statt.

Es ist angedacht, dass die Mittagstische in rätoromanischer oder italienischer Sprache geführt werden.